Vor kurzen hatte ein Freund mit Hylafax experimentiert. Dabei installierte er das paket “resolvconf”, da es nach der installation von Hylafax vorgeschlagen wurde.
Erst nach einiger zeit merkte er dass sein server keine Domain Namen mehr auflößte. Als ich auf das System schaute, war seine /etc/resolv.conf leer und mit folgedem Vermerk versehen:
# Dynamic resolv.conf(5) file for glibc resolver(3) generated by resolvconf(8) # DO NOT EDIT THIS FILE BY HAND -- YOUR CHANGES WILL BE OVERWRITTEN
Was macht eigendlich resolvconf? Oder wo für ist es?
Nun gedacht ist für mobile rechner wie Laptops/Notebooks welche öffter eine wechselnde Netztwerverbindung haben. Mal zu Hause mit Festnetz, beim Freund WLAN und draussen mit GPRS/UMTS. Jedesmal müsste da die Datei /etc/resolv.conf geändert werden da sich der Nameserver (DNS Server) ändert. Trägt man alle bekannten bzw. die man gelegendlich benutz ein, so geht die Auflösung sehr langsam. Oder brincht gar ganz ein.
Hier kommt resolvconf zum Einsatz. Wir tragen den Nameserver nicht mehr in die resolv.conf ein, sondern direkt in der /etc/network/interfaces ein. Das sieht dann etwa so aus:
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
# Konfiguration für LAN, hier eth0
mapping eth0
script guessnet-ifupdown
map fritzlan
map statlan
iface fritzlan inet dhcp
test1 peer address 192.168.178.1 source 192.168.178.50
iface statlan inet static
address 192.168.0.10
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.0.1
dns-nameservers 192.168.0.1
test1 peer address 192.168.0.1 mac 00:00:00:00:00:00 source 192.168.0.10
# Konfiguration für WLAN, hier eth1
mapping eth1
script guessnet-ifupdown
map uni
map dsl
iface uni inet dhcp
test1 wireless essid uninetz
iface dsl inet static
address 192.168.178.50
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
dns-nameservers 192.168.178.1
test1 wireless essid wlan
Der/die aktive Nameserver werden dann automatisch in die /etc/resolv.conf eingetragen.
Ich muss wohl kaum erwähnen – für einen Server ünnötig.